Denkst Du ans Atmen?

Mai 5, 2006 um 9:48 pm | Veröffentlicht in Meditation | Hinterlasse einen Kommentar

Einführung:

Atmen ist etwas was wir automatisch tun. Die meißten von uns atmen ohne daran zu denken. Nun kann diese unbewusste Aktivität ein starkes Werkzeug wenn wir es benötigen.

Wenn wir gestresst oder nervös sind, geht die Tendenz dazu flach und schnell zu atmen. Die Luft die wir dann einatmen dehnt nur einen kleinen Teil unserer Lunge als normal. Daraus resultiert, das unser Körper weniger Sauerstoff erhält. Dadurch können Gefühle wie Angst oder Schwindligkeit entstehen.

Du kannst das selbst überprüfen. Wenn du das nächste mal gestresst oder nervös bist, konzentriere Dich auf Deinen Atem. Atmest Du flacher und schneller als sonst? Wenn ja, dann erhält Dein Körper zur Zeit nicht die Menge Sauerstoff die er benötigt.

Absichtliches tiefes Atmen kann uns Helfen uns besser zu fühlen. Mit tiefen Atemzügen bekommen wir mehr Luft in unsere Lungen, unser Körper erhält mehr Sauerstoff und wir fühlen uns wesentlich entspannter.

Diese Meditationsart gibt Dir die Gelegenheit Dein eigenes Atmungsverhalten zu erforschen und Du wirst die Kraft des tiefen Atmens erkennen. Denkst Du ans Atmen? Ein einfaches aber wirkungsvolles Werkzeug.
Die “Denkst Du ans Atmen” Meditation:

finde zuerst einen stillen ruhigen Ort und schließe die Augen.

Nun konzentriere dich auf Deinen Atmen. Folge der Luft während Du sie ein- und ausatmest…

Erlaube Deinen Körper sich zu entspannen und konzentriere Dich auf Deinen Atem:
folge der Luft wie Sie beim einatmen in Deine Lungen strömt und beim Ausatmen wie sie aus Dich herausströmt. Leere Deine Gedanken. Löse Dich von allem was Dir zur Zeit nichts nützt. Konzentriere dich weiterhin auf Deinen Atem.

Fahre mit dem Atmen in Deinem eigenen Rhytmus für eine Minute fort.

Verlangsame und vertiefe nun schrittweise Deinen Atemrhytmus, so dass Du langsamer, leichter und tiefer atmest. Fühle wie Dein Brustkorb sich hebt und senkt, je tiefer Du ein und ausatmest. Fühle wie sich Dein Ausatmen verlängert und Du Dich immer mehr entspannst. Fühle wie sich beim Einatmen Dein Abdomen hebt wenn Du tiefer einatmest. Spüre wie Du Dich immer mehr Entspannst während Du atmest.

Fahre für eine Minute mit dem Atmen in Deinem Rhytmus fort

Zähle jetzt beim Atmen bis 4
· Atme ein und zähle währenddessen bis 4. (Einatmen 1 – 2 – 3 – 4)
· Halte Deinen Atem und zähle bis 4. (Atem halten 1 – 2 – 3 – 4)
· Atme aus während Du bis 4 zählst. (Ausatmen 1 – 2 – 3 – 4)
· Warte mit dem erneuten Einatmen bis Du bis 4 gezählt hast. (Warten 1 – 2 – 3 – 4)

· Einatmen 1 – 2 – 3 – 4
· Atem anhalten 1 – 2 – 3 – 4
· Ausatmen 1 – 2 – 3 – 4
· Warten 1 – 2 – 3 – 4

· Einatmen 1 – 2 – 3 – 4
· Atem anhalten 1 – 2 – 3 – 4
· Ausatmen 1 – 2 – 3 – 4
· Warten 1 – 2 – 3 – 4

Ändere Deinen Atemrhytmus wieder schrittweise in die Gesschwindigkeit die Dir angenehm ist. Achte dabei weiterhin darauf wie Du einatmest und ausatmest. Atme langsam, leicht und tief. Fühle wie Du Dich entspannst.

Bleibe entspannt sitzen oder liegen. Leere Deinen Geist. Entspanne dich.

Fahre für eine Minute mit dem tiefen, langsamen Atmen in Deinem Rhytmus fort.

Beginne nun Deine Umgebung wieder wahr zu nehmen. Achte auf Deinen Atem während Du ein- und ausatmest. Schrittweise nehme jetzt dem Raum in dem Du Dich befindest, der Platz wo Du sitzt oder liegst und alles andere was Deine Sinne noch wahrnehmen.

Langsam, ganz langsam erlaube es Deinem Geist und Körper wieder zu vollem Bewusstsein zu kommen. Nehme Dir soviel Zeit wie Du benötigst. Lasse Dich dabei nicht hetzen, um Deine Umgebung wieder voll wahrzu nehmen.

Öffne Die Augen – Entspannt, erfrischt und bereit für alles was jetzt auf Dich zukommen mag.

Mehr Informationen zur Atemtherapie

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